Das Event
Am 19.10.2024 fand der Ultimate Warrior Obstacle Run in Reuver, NL statt.
Das Team H.U.L.K. nahm in der Zusammensetzung aus Flo, Patrick und Andre an der Team-Staffel des 24 h Laufs teil.
Regeln: Es mussten alle zusammen 2 x 28 km Runden zurücklegen. Danach ging es in vordefinierter Reihenfolge auf die 7 km Runden – von denen jeder mindestens 2 Runden schaffen musste.

Ein kleiner Eindruck 🙂
Wie es gelaufen ist
Im wahrsten Sinne ist es super gelaufen und es hat uns wieder mal aufgezeigt, wie der entsprechende Wille dafür sorgt, dass man auch an seiner vermeintlich körperlichen Grenze immer noch weiter laufen kann. Aber von Anfang an …
Anreise
Wir sind am Samstag früh angereist und die Anmeldung hat einwandfrei und flott funktioniert. Das Wetter war eher durchwachsen und noch leicht verregnet. Für die Ultras und 24 h Läufer wurde auf dem Gelände ein eigenes Zelt bereit gestellt, in dem Tische, Bänke und auch ein kleines Buffet zur Verfügung gestellt wurden. Von dort waren es nur wenige Schritte in den Startbereich, an dem dann gegen 09:15 Uhr nach einem kurzen Briefing (und einem weiteren Highlight, dazu später mehr :-)) ins Rennen gestartet wurde.
Die ersten beiden Runden
Somit ging es dann in die erste 28 km Runde, die wir sehr entspannt und kräfteeinteilend angegangen sind. Man hat schnell gemerkt, dass bei den Hindernissen ein großer Fokus auf allen möglichen Varianten des Hangels gelegt wurde. Und der Mittelteil war besonders fies: endlose Kilometer durch ein Waldstück.
Irgendwann hatten wir die erste Runde dann auch geschafft und nach einer kleinen Pause ging es dann noch mal auf dieselbe Strecke. Wir war noch deutlich innerhalb des Zeitlimits – man musste die ersten beiden Runden bis Mitternacht bewältigen und es war gerade einmal Nachmittag – aber im Waldanschnitt bekamen wir dann Gesellschaft von einem Streckenkontrolleur. Er war doch recht besorgt, dass wir es nicht vor Sonnenuntergang aus dem Wald heraus schaffen.
Und damit begann der Kampf gegen den Wald…
Da wir weder routinierte Marathon- noch Ultra-Läufer sind, ist es verständlich, dass wir nicht mehr in Höchstgeschwindigkeit unterwegs waren. Eigentlich waren es zum großen Teil nur noch schnelle Gangart. Aber uns wurde im Wald deutlich gemacht, dass wir es vor Sonnenuntergang raus schaffen müssen, ansonsten würden wir abkürzen müssen – und das kam für uns nicht infrage. Also: Beine in die Hand!
Keine Ahnung, wo die Energie her kam, aber wir haben dann das Tempo wieder aufgenommen (immerhin hatten wir da schon einen Marathon hinter uns) und haben so sehr unsere mentalen und körperlichen Kräfte mobilisiert, dass wir es tatsächlich rechtzeitig geschafft haben.
Die Staffel-Abschnitte
Danach mussten wir dann getrennt los. Jeder von uns musste noch jeweils zweimal die 7 km Runde schaffen, damit die Staffel als erfolgreich gewertet wurde. Also sind wir der Reihe nach – erst Andre, dann Flo und dann Patrick – in die Einzelrunden gestartet. Nur ausgestattet mit der Stirnlampe, ging es dann auf die matschige, nasse und kalte Route.
Zum Glück gab es für die Wartenden Läufer ein eigenes Zelt, um die Nacht etwas komfortabler zu überstehen. Und irgendwie sind dann auch die Stunden vergangen – laufenderweis und wartenderweise.
Um kurz nach 7 morgens war es dann soweit: Patrick beendete seine Runde und damit war unsere Staffel erfolgreich! Nach einem kleinen Nickerchen im Auto gab es dann noch die Siegerehrung und danach ging es (im Entenmarsch, weil die Beine echt im Eimer waren) zum Auto und auf die wohlverdiente Heimfahrt.

Das große Highlight
Der Höhepunkt des Events fand eigentlich direkt am Anfang statt: Sorgsam im Vorfeld vorbereitet hat Florian den lieben Patrick vor versammelter Startermenge gefragt, ob er sein Trauzeuge sein möchte. Und selbstverständlich hat dieser von ganzem Herzen zugesagt. 🙂










