Zusammenfassung
Der „Traildorado“ ist ein 24-Stunden-Trailrun, welcher 2020 vom 03. auf dem 04.10.2020 in Arnsberg stattgefunden hat. Dabei gilt es eine Runde von ca. 4,1 km so oft zurück zu legen, wie man mag.
Ergänzend dazu gibt es ein 24-Stunden Büffet und fast die ganze Zeit ein motivierendes und stimmungsvolles Rahmenprogramm.

Das Event & der Lauf
Am Samstag, den 03.10.2020 war es dann endlich soweit: Ich (Andre) bin mit meiner Familie, die mich netterweise begleitet hat, nach Arnsberg zum Traildorado gefahren. Dort (selbstverständlich) in voller Team H.U.L.K. Montur angekommen, habe ich auch schnell unseren Team-Captain Flo und meinen Team-Kollegen Andy getroffen.
Die Zeit verging recht schnell und schon mit dem Briefing für alle Läufer etwa eine Stunde vor dem Start war klar, was für eine gut gelaunte Truppe hier auf Seiten der Organisation und auf Seiten der Läufer zu finden war.
Leicht verspätet ging es dann um kurz nach 12 Uhr los. Die erste Runde des Laufes wird traditionell gemeinsam gelaufen und gibt schon mal einen Eindruck, welche Strecke einem da bevorsteht. Spätestens hier wurde mir bewusst, dass meine Stadtlaufbeine und die Höhenmeter in Arnsberg nicht voll kompatibel sind. Das hat die gute Laune und die Motivation aber nicht mindern können. Und so kamen im Laufe der ersten Stunden schon einige Kilometer zusammen. Richtung Abend hatten wir dann auch schon die 50 Kilometer Grenze geknackt – ab dann gingen die physischen Ressourcen aber auch deutlich nach unten. Ab dann hat wirklich nur noch der Kopf die Beine nach vorne getrieben, denn die Knie und Oberschenkel hatten eigentlich schon ihre Kündigung eingereicht. Hier hat sich aber wieder einmal gezeigt, zu was eine motivierte Psyche den Körper noch bewegen kann.*
* Kleiner Hinweis in eigener Sache: ausreizen von körperlichen Grenzen Hin oder Her, aber ich wäre nie über einen Punkt hinaus gegangen, der ein Verletzungsrisiko beinhalten würde und auch diese (für mich) unglaubliche Leistung hat „nur“ ein paar Tage erschöpfte Beine nach sich gezogen.
Trotz aller Erschöpfung, sind dann in der Nacht und bis zum nächsten Morgen doch noch mal ein paar Kilometer zusammen gekommen und ich habe den Lauf mit einem für mich sehr stolzen Ergebnis abgeschlossen.
Die schönsten Momente
Davon gab es eigentlich ziemlich viele. Dazu gehören:
- die Anwesenheit unserer Freunde und Familien – nur zwischendurch, aber ihre Unterstützung hat mir auch noch mal Kraft verliehen
- die gemeinsame Zeit mit meinen Teamkollegen und die wirklich interessanten Gesprächen (und danke Flo, dass du mich so viele Kilometer mitgezogen hast)
- die Blicke zwischendurch auf das Orga-Team, super liebe Menschen die alles dafür getan haben, dass sich die Läufer wohl fühlen und gut versorgt sind
- die Live-Musik vor Ort
- der Blick auf die abschließende Urkunde mit meiner Laufleistung und die Erkenntnis, dass meine Spendenaktion ein voller Erfolg sein würde
- der Gedanke an … ääähhmm….. eine Stelle der Strecke, die ich zweimal leicht unelegant durchlaufen habe (ich will nicht drüber reden) 🙂
- und der Gedanke an eine Frikadelle, deren Verzehr mir trotz aller Mühe nicht vergönnt war (möchte ich auch nicht drüber reden) 🙂
Unsere Ergebnisse





